Nicolas Cage — Steuerschulden, eine Klage und ein Spukhaus

Cage heißt auf Englisch unter anderem „Käfig“. Dass Nicolas Cage demnächst eventuell in einem Käfig übernachten muss, ist derzeit wohl nicht zu befürchten. Fakt ist jedoch, dass der Immobilien-Pool des Schauspielers deutlich schrumpft, was am Finanzbedarf von Nicolas Cage liegen könnte. Insgesamt umgerechnet sechs Millionen US-Dollar soll Cage den US-amerikanischen Steuerbehörden schulden. Jüngst wurde zwei Häuser des Schauspielers in New Orleans zwangsversteigert.

Pleite auf hohem Niveau?
40 Millionen US-Dollar sind eigentlich nicht wenig Geld. 40 Millionen US-Dollar soll Nicolas Cage im Zeitraum von Juni 2008 bis Juni 2009 als Einkommen erhalten haben (Quelle: Forbes). Für viele Menschen mag dies viel Geld sein. Ein Garant dafür, dass man sich niemals dem Ruin annähert, ist allerdings auch solch eine Summe nicht. Es ist halt alles eine Frage, was man sich von seinem Geld leistet und ob das, was man sich leistet, zu dem passt, was man sich leisten kann. Nicolas Cage hat sich eine ganze Reihe exklusiver Immobilien geleistet. Und auch sein Manager scheint das Geld des Schauspielers in Immobilien investiert zu haben, was möglicherweise für die finanzielle Schieflage von Cage verantwortlich ist. Eine entsprechende Klage hat Nicolas Cage jedenfalls Mitte Oktober eingereicht.

Das bayerische Schloss und andere Immobilien
Es sind tatsächlich exklusive, teils märchenhafte und teils auch unheimliche Gebäude gewesen, die einst in den Besitz von Nicolas Cage übergingen. Noch frisch in Erinnerung ist Schloss Neidstein in Bayern. Cage hatte das Schloss mit seinen zehn Schlaf- und fünf Badezimmern 2006 erworben und 2009 wieder verkauft: an einen Amberger Rechtsanwalt. Glaubt man der Seite Klatsch-und-Tratsch.de, so schlief Nicolas Cage insgesamt genau eine Nacht in seinem deutschen Schloss. Im September 2009 verkaufte der Schauspieler ein Anwesen in Bath und nun verlor er durch Zwangsversteigerung zwei weitere Immobilien im „French Quarter“ in New Orleans. 4,5 Millionen US-Dollar soll der Verkauf der Steuerbehörde eingebracht haben, obwohl eins der beiden verkauften Häuser als Spukhaus gilt.

Ein Spukhaus in New Orleans
2007 hatte Nicolas Cage das Haus in New Orleans gekauft, das im vergangenen Jahrhundert einer Madame Lalaurie gehört hatte. Damals herrschte noch die Sklaverei in New Orleans und Madame Lalaurie soll fast Hundert ihrer Sklaven in jenem Haus grausam gequält und ermordet haben. Seit jener Zeit sagt man dem Haus nach, dass es dort spuke. Nicolas Cage wird von diesem Spuk jetzt jedenfalls nicht mehr belästigt.

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