Hund, Katze, Maus – Wer kommt für eventuelle Schäden auf?

Berlin, 20.07.2010 – Mitzi hat die Krallen ausgefahren – und nun? Wer zahlt die Schäden, die durch Haustiere in der Mietwohnung entstehen? Bleibt der Vermieter auf den Kosten sitzen und kann sich der Mieter gegen solche Schäden versichern?

Als Haustierbesitzer hat man es oft nicht leicht eine Mietwohnung zu finden. Nicht nur die Nachbarn befürchten oft Schäden im Haus oder Lärm- und Geruchsbelästigung. Auch der Vermieter schreckt häufig davor zurück, Menschen mit Tieren eine Wohnung zu vermieten. Viel zu Groß ist die Angst vor Schäden oder dass sich die restlichen Mieter gestört fühlen und die Miete mindern oder gar das Mietverhältnis kündigen.

Deshalb stellt sich häufig die Frage: Wer zahlt für die Beseitigung der Kratzspuren auf Parkett und an Türen? Grundsätzlich ist der Mieter für die Schäden seines Haustieres verantwortlich und haftbar. Hat ein Hund beispielsweise mit seinen Krallen den Parkettboden der Mietwohnung über Jahre hinweg beschädigt oder hat die Katze das Treppengeländer zerkratzt, muss der Mieter für die Beseitigung des Schadens zahlen.

Viele Haustierbesitzer schließen in solchen Fällen eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ab, in dem Glauben, dass diese die Kosten für die Beseitigung solcher Schäden übernimmt. Das böse Erwachen kommt dann meist dann, wenn ein Tierhalter diese z. B. in oben benannten Fällen in Anspruch nehmen will. Die Haftpflichtversicherung zahlt nämlich nur für spontan entstandene Schäden, z. B. wenn das Tier in der Wohnung eines Dritten eine Vase herunterwirft. Für Schäden, die durch langwierige Einwirkung entstanden sind, zahlt die Versicherung hingegen nicht. Der Mieter hätte die Gefahr schließlich verhindern können.

Juliane Kürbis, 2. Assistentin, Top-Immobilien GmbH Berlin

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. haustiere müssen behütet werden.selbst die hundehaftpflicht zahlt nicht immer bei eigenschäden.

  2. Jeder Besitzer von Haustieren sollten sich darüber bewußt sein, daß das „Mietgut“, also die Wohnung oder wie hier auf Mallorca die Finca pfleglich zu behandeln und ohne Schäden an den Eigentümer nach Ablauf der Mietzeit zurückzugeben ist. Das Gleiche würden die Besitzer von Haustieren zu Recht verlangen wenn sie an der Stelle des Eigentümers wären und Ihnen die Wohnung oder die Finca gehören würde.

  3. tja ärger mit bauarbeiten kenne ich zu genüge.seit kurzem haben wir eine baustelle gegenüber von Sternimmobilien.Und seit dem nur stress und ärger.die arbeiter laufen ungefrag über unser grundstück und messen dort aus machen dort pause und und und.die baustelle wurde schon oft nicht abgesichert so das die stadt rauskommen mußte und eine Strafgelld verhang.Doch das scheint die nicht zu stören.Morgens kommt man nicht mit dem Auto raus wenn man zur Arbeit muß da die einen zuparken und platz machen die auch nicht sondern schauen nur blöd.und vor ein paar tagen haben sie nem nachbarn die mauer kaputt gefahren und wollen nicht für den schaden aufkommen.angeblich haben sie nicht gemerkt das sie diese mit dem bagger kaputt gefahren haben.und das beste wer als der zoll bei denen war und zwei arbeiter mitgenommen hat.diese baustelle ist der horror pur.

  4. Einige normale Hausratversicherungen decken unter anderen genau solche Schäden ab. Ich war letztens bei meinem Allianz-Menschen und dieser hat mir dies bescheinigt. Allerdings ist es in meiner aktuellen Versicherung (HUK) nicht inkludiert.

  5. In den meisten Fällen kommt die Hausratsversicherung für derartige Schäden auf, aber eben nicht immer. Deswegen sollte man nicht blind davon ausgehen, sondern am besten bei seiner Hausratsversicherung nachfragen.

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