Immobilien als Geldanlage ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala

Immobilien sind und bleiben als Geldanlage in Deutschland beliebt und stehen vor Investitionen in Fonds und Aktien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24.de, die vom Marktforschungsunternehmen Innofact durchgeführt wurde.

Befragt wurden rund 1.000 Haushalte, die über ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro verfügen. Sie sehen in Immobilien derzeit eine sicherere Geldanlage als in Aktien und Fonds, ziehen aber gleichzeitig mögliche Schwierigkeiten bei der Finanzierung in Betracht. Die Kreditvergabe sehen 50 Prozent der Befragten in Zeiten der Wirtschaftskrise als entscheidenden Faktor.

Im Detail fiel die Umfrage so aus: 59 Prozent der Umfrageteilnehmer würden größere verfügbare Summen in eine Immobilie investieren, die sie selber nutzen. Sie sehen dies als wertstabile, risikoarme Investition. Eine Immobilie zur Vermietung würde dagegen nur noch jeder Dritte erwerben, in Aktien und Fonds investieren würde lediglich jeder Vierte. Die Risikobereitschaft der Deutschen nimmt offensichtlich ab. Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe sieht jeder Fünfte der Befragungsteilnehmer. Sie fürchten, zukünftige Immobilienkredite nur noch zu gestiegenen Zinsen und Gewährleistung hoher Sicherheiten erhalten zu können bzw. sehen generell Schwierigkeiten bei der Vergabe.

Nichtsdestotrotz planen 40 Prozent auf lange Sicht, eine Immobilie zu kaufen, 16 Prozent haben jetzt schon konkrete Absichten, in naher Zukunft auf dem Immobilienmarkt tätig zu werden.

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