Hamburg – Preise für Wohneigentum in der Innenstadt und in Nähe der Alster steigen an

Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands mit rund 1,8 Millionen Einwohnern, hat auch kulturell einiges zu bieten. Tagtäglich erobern unzählige Touristen die sehenswerte Innenstadt mit Binnenalster, die Landungsbrücken, den Hamburger Hafen, den Hamburger Michel sowie die legendäre Reeperbahn. Nicht unberührt von der Attraktivität Hamburgs bleiben die Immobilienpreise in der „Alstermetropole“. Diese stiegen besonders in Innenstadt- und Alsternähe an, auch die weitere Tendenz ist steigend.

So die Angaben im kürzlich von der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG zusammen mit einem Marktforschungsinstitut veröffentlichten Immobilienatlas 2010/2011. Demnach steigen die Preise in den 1A-Lagen, also der Innenstadt, weiterhin an, während die Preise für Wohneigentum in den Randlagen weitestgehend moderat bleiben. Diese konnten mit +/- 2 Prozent für Häuser und Eigentumswohnungen auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Spitzenreiter der Wohngebiete in der Innenstadt dagegen der nördlich der Alster gelegene Stadtteil Winterhude, bei dem für ein Eigenheim locker 2.275 Euro pro Quadratmeter einkalkuliert werden müssen. Insgesamt schnellten die Preise in der City sowie rund um die Alster im Vergleich zum Vorjahr um über 5 Prozent in die Höhe.

Für gebrauchte Eigentumswohnungen muss in den nächsten Jahren mit weiteren 3 bis 5 Prozent mehr gerechnet werden, bei Ein- und Zweifamilienhäuser wird laut Prognosen jährlich von einem weiteren Preisanstieg um die zwei Prozent ausgegangen, eine Tendenz, die sich nach Angaben des LBS-Chefs Peter Magel bereits länger abzeichnete.

Wer nicht über das nötige Kapital verfügt, aber dennoch seinen Wunsch nach Eigenheim verwirklichen möchte, ist im Hamburger Umland gut aufgehoben. Die Preise blieben stabil bzw. gingen teils sogar nach unten, auch für die kommenden Jahre wird mit einem stabilen Marktumfeld für gebrauchte Immobilien gerechnet.

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