Vierte Immobilienkonferenz der „British Chamber of Commerce in Germany“ mit positivem Fazit für den deutschen Immobilienmarkt

Am 12. November 2009 fand die vierte, von der „British Chamber of Commerce in Germany“ initiierte Immobilienkonferenz in Berlin statt. Sämtliche Teilnehmer, allesamt Experten der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland, zogen ein optimistisches Fazit, was den Immobilienmarkt Deutschland betrifft. Seit Juli 2009 beobachten sie verstärkte Marktaktivitäten und eine Zunahme der Investitionsbereitschaft.

Nachfolgend einige Kernaussagen der Konferenz: 

Die Ernst Young Real Estate GmbH, vertreten durch Christian Schulz-Wulkow, sieht positive Tendenzen besonders bei vermieteten Gewerbeimmobilien, gibt aber zu bedenken, dass sich der positive Trend auf den Immobilienmärkten zeitverzögert zur Gesamtwirtschaft bemerkbar mache. 

Ähnlich positiv äußerte sich Dr. Carsten Meyer-Raven von der DG HYP, der für das Unternehmen, was das Neugeschäft 2009 betrifft, ein Umsatzwachstum von 4,5 Milliarden Euro voraus sagt. Die DG HYP hat sich auf Finanzierung von gewerblichen Immobilien spezialisiert. 

Der Geschäftsführer der Union Invest Real Estate, ein ebenfalls auf Immobilien spezialisiertes, europaweit tätiges Unternehmen im Investment-Management, führte an, dass von einem Investitionsvolumen von einer Milliarde allein 350 Millionen Euro in den deutschen Immobilienmarkt geflossen seien. 

Weitere Redner, u. a. Henrik Thomsen, Leiter der Vivico Berlin, Wijnand Donkers, Chief Executive Officer der deutschen Annington und Ferdinand von Sydow, Geschäftsführer der IVG Institutional Funds, schlossen sich den positiven Entwicklungstendenzen an und betonten besonders die Kernstabilität des Marktes, die selbst die Finanzkrise in ihrer Hochzeit nicht wesentlich erschüttern konnte sowie die steigende Investitionsbereitschaft, die seit Juli 2009 wieder zu verzeichnen sei. Ein ähnliches Ergebnis brachte eine Befragung von 3500 Vorständen und Geschäftsführern der 1100 Mitgliedsunternehmen der British Chamber of Commerce in Germany. Sie alle verzeichnen ein positives Stimmungsbild in der Wirtschaft und rechnen mit entsprechend ansteigenden Investitionen.

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