Tipps für die Wohnungssuche

Das Immobilienportal Immonet berichtet in einer neuen Infografik darüber, worauf Makler, Wohnbaugesellschaften und Vermieter bei der Vergabe von Wohnungen achten. Einer Immonet-Umfrage zufolge, an der sich 1675 User des Portals beteteiligten, bekamen fast 60 % der Menschen ihre letzte Wohnung direkt vom Eigentümer. 17 % haben über eine Wohnbaugesellschaft ihre eigenen vier Wände bekommen. Lediglich 15 % nutzten einen Makler.

Immerhin fast 10 % sind über Beziehungen an ihre Wohnung gelangt. Im Umkehrschluss heißt das, dass etwa 90 % der Wohnungsvergaben von Maklern, Wohnbaugesellschaften oder dem Eigentümer direkt entschieden wurden. Wie überzeugt man diese Parteien in Gegenden, wo hoher Konkurrenzdruck herrscht? Die Infografik von Immonet gibt einige nützliche Tipps zu diesem Thema.

Makler und Wohnbaugesellschaften entscheiden sich für oder gegen einen Kandidaten vor allem anhand der Schnelligkeit, mit der alle erforderlichen Dokumente abgegeben werden. Eigentümer richten ihr Augenmerk zusätzlich besonders auf das persönliche Umfeld des zukünftigen Mieters. Sie überlegen auch, ob ein Kandidat in die Hausgemeinschaft passt. Bei der Besichtigung zählen die Tugenden, die auch bei einem Bewerbungsgespräch den Ausschlag geben: Freundlichkeit, gepflegtes Auftreten, gute Laune, Fragen stellen und Pünktlichkeit. Zusätzlich überzeugen können Mieter, wenn sie alle erforderlichen Unterlagen schon dabei haben. An Gehaltsnachweis und Schufa-Auskunft denken Sie vermutlich zuerst – aber Vermieter und Makler interessiert außerdem ihr Lebenslauf, eine Mietschuldenfreiheitsbestätigung und die Kontaktmöglichkeit zu ihrem bisherigen Vermieter.

Vertrauen zu schaffen ist der beste Weg, eine Wohnung zu bekommen. Doch Sie müssen nicht alle persönlichen Fragen wahrheitsgemäß beantworten, besonders nicht, wenn es zu ihrem Nachteil ist. Unbedingt ehrlich müssen Sie bezüglich ihres Familienstands, der Anzahl Ihrer Kinder und etwaigen Haustieren sein. Die Wahrheit beschönigen dürfen Sie bei Fragen bezüglich der Lautstärke, mit der Sie Musik hören, der Häufigkeit von Partys und ihren Rauchgewohnheiten. Auch ob Sie vorbestraft sind und welcher Nation und Religion Sie angehören, müssen Sie nicht wahrheitsgemäß Preis geben. Beantworten sollten Sie jedoch alle Fragen, um vertrauenswürdig zu wirken.

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