Carla Bruni-Sarkozy: Familienschloss an saudiarabischen Prinzen verkauft

Die kleine Gemeinde Castagneto Po in der Nähe von Turin steht mit ihren rund 1700 Einwohnern in diesen Tagen wie noch nie in der Öffentlichkeit. Grund: In der kleinen italienischen Gemeinde befindet sich der ehemalige Familiensitz von Carla Bruni-Sarkozy, der an den saudiarabischen Scheich Prinz Alwaleed Bin Talal Alsaud verkauft wurde.  

Genauer gesagt handelt es sich bei der Immobilie um ein stattliches Schlösschen, das im 11. Jahrhundert als Abtei errichtet wurde und auf drei Stockwerken 40 Zimmer und insgesamt 1500 Quadratmeter umfasst. In den Besitz der Brunis – Carla Brunis Vater entstammt einer reichen Industriellenfamilie – war es 1952 gelangt. Nun soll es nach Angaben der Turiner Tageszeitung „La Stampa“ für 17,5 Millionen Euro an Al Waleed Alsaud, der in der Liste der reichsten Männer der Welt immerhin Platz 13 einnimmt und ein guter Bekannter des italienischen Staatsoberhauptes Berlusconi ist, verkauft worden sein. 

Bereits im Vorfeld waren das Inventar und die Möbel des Schlosses in London für 10,6 Millionen Euro über den Tisch gegangen. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der Immobilie fließen in eine Gesellschaft, die als letzter Eigentümer eingetragen war. Gesellschafter sind allesamt Familienmitglieder der Brunis: Carla Bruni-Sarkozy selbst, ihre Schwester Valeria Bruni Tedeschi, die als Regisseurin und Schauspielerin tätig ist sowie ihre Mutter Marisa Bruni Tedeschi.

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